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Zeughaus – eine Definition

Die historischen Zeughäuser sind die heutigen Arsenale. Darin bewahrte die Armee vornehmlich militärische Ausrüstungsgegenstände, Waffen und Jagdgerätschaften auf und setzte sie instand. Den Begriff „Zeughaus“ verwendet heute laut Wikipedia bloß nach die Schweiz.

Das Zeughaus Amberg

Ungefähr zur selben Zeit wie das kurfürstliche Schloss begann auf der anderen Vilsseite die erste Phase des Aufbau des Zeughauses. Unter der Schirmherrschaft von Kurfürst Philipp stellten die Bauherren Ost- und Nordflügel um 1502 fertig. Anno 1607 beendete man die Arbeiten am Südflügel. Unter anderem fügte Baumeisters Johann Schoch einen Turm im südlichen Flügel hinzu. Bereits im Jahr 1743 wurde es nicht mehr in seiner eigentlichen Funktion benötigt. Die gelagerten Waffen wurden nach Ingolstadt verlegt. Im Jahr 1778 löste man das Zeughaus Amberg dann schlussendlich auf.

Mein kleines Pony

Die darauffolgenden Jahren prägten immer wieder kleine Veränderungen an den Gebäuden. Bedeutend war hier der Umbau des Südflügels zum Stallhof. Die Pferde der Kavallerie des Chevauleger-Regiments brachte man hier unter. Pferde wandelten sich Ende des 19. Jahrhunderts zu Soldaten einer Maschinengewehr-Kompanie bis 1945 ein Großbrand schwere Schäden verursachte. In den 50 Jahren ab 1949 nutzte das Finanzamt Amberg die Gebäudekomplexe. In den Jahren 1990 bis 1994 folgten dann die dringend benötigte Renovierungs- und Umbauarbeiten. Der Landkreis Amberg-Sulzbach nutzt das Zeughaus heute als Verwaltungsgebäude. Die Sitzungen des Kreistages hält man im König-Ruprecht-Saal ab.